Mittags schon bei 20 Prozent? Das muss nicht sein. Mit den richtigen Einstellungen hält dein Akku oft 30–50 Prozent länger — ganz ohne neues Handy. Diese 15 Tricks funktionieren auf Android und iPhone und sind in wenigen Minuten umgesetzt.

Die größten Stromfresser zuerst

Das Display frisst am meisten Strom: Aktiviere die adaptive Helligkeit und reduziere die Bildwiederholrate von 120 auf 60 Hz, wenn du sie nicht brauchst. Der Dunkelmodus spart auf OLED-Displays spürbar Energie. Prüfe unter Einstellungen → Akku, welche Apps am meisten verbrauchen — oft sind es zwei, drei Übeltäter.

Hintergrundaktivität einschränken

Viele Apps laufen heimlich weiter. Deaktiviere die Hintergrundaktualisierung für Apps, die du selten nutzt, und schränke die Standortfreigabe auf „Nur bei Verwendung" ein. Push-Benachrichtigungen von unwichtigen Apps? Aus. Dein Akku — und deine Nerven — werden es dir danken.

Netzwerk clever nutzen

5G verbraucht deutlich mehr als WLAN oder 4G. Zu Hause und im Büro: WLAN an, mobile Daten aus. Unterwegs reicht oft 4G völlig — die Option findest du in den Mobilfunk-Einstellungen. Bluetooth und NFC nur einschalten, wenn du sie wirklich brauchst.

System-Tricks, die wirklich helfen

Aktiviere den Energiesparmodus schon bei 40 statt 20 Prozent — moderne Modi drosseln kaum spürbar. Deaktiviere „Hey Siri" / „Hey Google", wenn du die Sprachassistenten selten nutzt. Und: Widgets und Live-Hintergründe sehen hübsch aus, kosten aber permanent Strom — weniger ist hier mehr.

Akku-Gesundheit langfristig schützen

Vermeide dauerhaftes Laden auf 100 Prozent und Tiefentladung unter 10 Prozent — beides altert den Akku schneller. Die meisten Hersteller bieten inzwischen eine Ladelimit-Funktion (z. B. 80 Prozent). Hitze ist der größte Feind: Lade nicht in der prallen Sonne und nimm dicke Hüllen beim Schnellladen ab. So bleibt dein Akku auch nach zwei Jahren noch fit.