Um 15 Uhr noch 12 Prozent — wer kennt das nicht? Bevor du an einen Akkutausch denkst: In den meisten Fällen sind falsche Einstellungen die wahren Stromfresser. Diese 12 Tricks verlängern deine Akkulaufzeit spürbar, bei Android genauso wie beim iPhone.

Die größten Stromfresser zuerst

Schau in den Akku-Einstellungen nach, welche Apps am meisten verbrauchen (Einstellungen → Akku). Oft sind es Social-Media-Apps und Standort-abhängige Dienste im Hintergrund. Begrenze deren Hintergrundaktivität oder deinstalliere, was du seit Monaten nicht geöffnet hast. Ein einzelner stromhungriger Hintergrunddienst kann mehr kosten als das Display.

Display: Der zweite große Faktor

Das Display ist der Hardware-Fresser Nummer eins. Drei Maßnahmen helfen sofort: 1. Automatische Helligkeit aktivieren, 2. Bildschirm-Timeout auf 30 Sekunden setzen, 3. Bei OLED-Handys Dunkelmodus nutzen — schwarze Pixel verbrauchen dort praktisch keinen Strom. Auch 120-Hz-Displays lassen sich oft auf 60 Hz drosseln, was merklich spart.

Verbindungen und Dienste clever steuern

Schalte Bluetooth, WLAN-Suche und mobile Daten aus, wenn du sie nicht brauchst. Besonders heimlich: Die Standortgenauigkeit auf „nur bei App-Nutzung" stellen statt „immer". Auch 5G verbraucht mehr als 4G — im Alltag ohne große Downloads lohnt sich oft der Wechsel auf LTE/4G in den Mobilfunk-Einstellungen.

Langfristig: Akkugesundheit erhalten

Moderne Lithium-Akkus altern durch Hitze und dauerhaftes Vollladen am schnellsten. Nutze die „Optimierte Ladung" (iPhone) bzw. „Adaptives Laden" (Android), halte den Ladestand idealerweise zwischen 20 und 80 Prozent und lege das Handy beim Laden nicht unter das Kopfkissen. So bleibt die Kapazität über Jahre deutlich höher.

Fazit: Wer die drei bis vier größten Fresser im Blick hat, gewinnt oft 2–4 Stunden Laufzeit pro Tag zurück — ganz ohne neue Hardware.