Zwei Passagiere auf Nachbarsitzen können Preise zahlen, die sich um Hunderte Euro unterscheiden – Gewinner ist, wer die Tricks kennt. Flugpreise folgen einem Nachfrage-Algorithmus, und mit der richtigen Strategie lässt sich das System austricksen. Hier sind 12 praxiserprobte Tricks, die Ihr Reisebudget schonen.
Der richtige Buchungszeitpunkt (Tricks 1–4)
1. Inlandsflüge 3–6 Wochen vorher buchen, internationale 2–4 Monate vorher – zu früh oder zu spät ist meist teurer. 2. An Werktagen fliegen: Dienstag und Mittwoch sind meist am günstigsten, meiden Sie Freitag bis Sonntag. 3. Randzeiten wählen – Flüge frühmorgens oder spätabends sind oft deutlich billiger. 4. Ferienzeiten meiden: Eine Woche vor oder nach Weihnachten/Ostern zu reisen, kann den Preis halbieren.
Clever suchen (Tricks 5–8)
5. Im Inkognito-Modus suchen oder Cookies löschen – manche Portale erhöhen Preise, wenn Sie dieselbe Strecke wiederholt prüfen. 6. Auf mehreren Portalen vergleichen (Google Flights, Skyscanner, Kayak) und zusätzlich die Airline-Website checken – manchmal ist direkt am günstigsten. 7. Preisalarm aktivieren bei Google Flights; kaufen Sie, wenn die Preissenkungs-Meldung kommt. 8. Alternativflughäfen prüfen: Vergleichen Sie z. B. bei Berlin auch nahegelegene Abflughäfen oder Umsteigeverbindungen über Drehkreuze.
Fortgeschrittene Ticket-Strategien (Tricks 9–12)
9. Hin- und Rückflug trennen in zwei One-Way-Tickets verschiedener Airlines – die Kombination ist oft günstiger. 10. Error Fares und Blitzangebote nutzen: Folgen Sie Deal-Accounts; falsch eingegebene Airline-Preise sind superbillig, aber schnell weg. 11. Meilen und Punkte sammeln über Kreditkarten oder Vielfliegerprogramme – alltägliche Ausgaben werden zu Gratistickets. 12. Flexibel beim Datum bleiben: Die Preiskalender-Funktion zeigt die günstigsten Tage im Monat – 1–2 Tage Verschiebung spart oft Hunderte Euro.
Vorsicht vor versteckten Kosten
Das billigste Ticket ist nicht immer das billigste Gesamtpaket. Billigairlines berechnen Gepäck, Sitzplatzwahl und sogar den Check-in extra. Vergleichen Sie immer den Endpreis bis zur Zahlungsseite. Lesen Sie auch die Storno- und Umbuchungsbedingungen – Promo-Tickets sind meist nicht änderbar. Machen Sie einen Screenshot des Preises bei der Buchung als Beleg bei Abrechnungsdifferenzen.